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So, 10:32 Uhr
15.04.2018
Eine Erfolgsgeschichte

Die Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes

Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist so ergiebig wie nie zuvor. Mit einer aktuellen Arbeitslosenquote von nur 5,7% und der vorsichtigen Prognose der Experten ist die von der Union im Zuge des Wahlkampfs im Jahr 2017 als Ziel ausgerufene Vollbeschäftigung innerhalb der nächsten zwei Jahre zu erreichen...

Robuster Arbeitsmarkt (Foto: ©istock.com/SeventyFour)
Realistisch ist das Ziel jedoch nur unter der Prämisse, dass die Bundesregierung mehr Geld und Personal in den Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit investiert.


Die mangelnden Kapazitäten in den deutschen Jobcentern werden sich durch die arbeitssuchenden Flüchtlinge im Jahr 2018 noch deutlicher bemerkbar machen. Zwar machen bereits 202.000 erfolgreich Vermittelte aus nichteuropäischen Herkunftsländern, die eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gefunden haben, Mut für die Zukunft. Aber der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, resümierte treffend: "es ist eine schöne Zahl für sich genommen, aber angesichts der Gesamtzahl [der Geflüchteten] doch wenig."


Die Definition von Vollbeschäftigung liegt bei einer Arbeitslosenquote von etwa drei bis vier Prozent. Eine Quote von null käme zwar rein rechnerisch der Definition am nächsten, aber kurze Phasen der Arbeitslosigkeit gibt es aufgrund einer hohen Fluktuation der Arbeitsverhältnisse in Deutschland eigentlich konstant.


Deutschlands Bevölkerung wird immer älter


Der demographische Wandel hat Deutschland fest im Griff. Den Ergebnissen einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach zufolge sehen nur 8% die Chance für Deutschland, etwas Positives aus der Entwicklung der Bevölkerung zu ziehen. Allerdings stieg gleichzeitig die Akzeptanz des längeren Berufslebens. Interessanter als die Ergebnisse der Umfrage sind hier die Beweggründe, die die Menschen auch langfristig motiviert, ihren Job auszuüben. Je höher das Qualifikationsniveau und das individuelle Haushaltseinkommen sind, desto eher wurden Motive wie "Freude an der Arbeit" oder "Kontakt mit Menschen" als Grund für ein Fortsetzen der Arbeit aufgezählt. Blickt man in die andere Richtung, so verstärken ein niedrigeres Einkommen und ein damit einhergehendes Qualifikationsniveau das Gefühl der Arbeit als "finanzielle Notwendigkeit" und nicht als "sinnstiftende Chance."


Die Entwicklung lässt absehen, dass in Zukunft immer weniger Erwerbstätige für immer mehr Rentner aufkommen müssen. Mit der gesetzlichen Rentenversicherung allein ist man für das Alter finanziell nicht mehr zufriedenstellend aufgestellt. Früh lohnt es sich deshalb, die Augen nach geeigneten Alternativen aufzuhalten. So finden Sie zum Beispiel bei wefox die beste private Rentenversicherung. Weitere Alternativen wurden durch die Rürup- oder die Riester-Rente geschaffen. Diese können helfen, auch im Alter den gewohnten Lebensstandard weiterhin beizubehalten.


Doch realistisch betrachtet ist eine "Ausgrenzung" von (Früh-)Rentnern aus dem Berufsalltag sowohl ökonomisch, psychologisch als auch gesellschaftlich falsch. Immerhin ist der Großteil der heute 75-Jährigen körperlich und geistlich wesentlich fitter als 65-Jährige aus der vorherigen Generation. Vielmehr sollte, grade in der hochdigitalisierten und flexiblen Arbeitswelt von heute, Platz geschaffen werden, um die Erfahrung der Alten mit dem Elan der Jugend in eine Mehrwert schaffende Symbiose zu verwandeln. Bild: ©istock.com/SeventyFour

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