nnz-tv Kyffhäuser Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung neue nordäuser zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Fr, 10:16 Uhr
06.04.2018
Anstieg der Inflationsrate im März

Was war teurer, was billiger

Im März verzeichneten die Verbraucherpreise einen leichten Anstieg. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik erhöhte sich der Verbraucherpreisindex im Monat März gegenüber dem Vormonat Februar um 0,3 Prozent und erreichte einen Indexstand von 110,6 Prozent (Basis 2010=100)...

Verbraucherpreisindex für Thüringen 2017/18 (Foto: TLS)
Die Jahresteuerungsrate stieg von 1,3 Prozent im Monat Februar auf 1,6 Prozent im Monat März. Im Wesentlichen wurde diese Entwicklung durch gestiegene Preise für alkoholische Getränke und Tabakwaren (4,5 Prozent), insbesondere Bier wurde um 7,2 Prozent teurer, für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (3,2 Prozent), für Bekleidung und Schuhe (2,3 Prozent) sowie im Gaststätten und Beherbergungswesen (2,2 Prozent) beeinflusst.

Insbesondere die Preisentwicklung für Speisefette und Speiseöle (16,4 Prozent), für Molkereiprodukte und Eier (12,3 Prozent), für Obst (11,0 Prozent) sowie für Fleisch und Fleischwaren (3,5 Prozent) verursachten die Indexsteigerung im Nahrungsmittelbereich. Nennenswerte Preissenkungen konnten im Nahrungsmittelbereich für Gemüse (-7,8 Prozent) beobachtet werden.

Indexdämpfend wirkte sich die Preisentwicklung der Energiepreise (Haushaltsenergie und Kraftstoffe)(-0,1 Prozent) aus. Preissenkungen verzeichneten Gas (-2,1 Prozent), Kraftstoffe (-1,0 Prozent) sowie die Preise für Strom (-0,8 Prozent). Deutlich über den Vorjahrespreisen lagen Heizöl mit 6,5 Prozent sowie feste Brennstoffe mit 3,7 Prozent.

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im März um durchschnittlich 0,3 Prozent. Nennenswerte Preissteigerungen wurden für Bekleidung und Schuhe (5,1 Prozent) sowie für alkoholische Getränke (3,8 Prozent) beobachtet. Nahrungsmittel erhöhten sich im Monatsvergleich um 0,3 Prozent. Starke Preisanstiege wurden für Zwiebeln oder Knoblauch (25,0 Prozent), Blumenkohl (22,8 Prozent), für Butter (11,5 Prozent), sowie für Bohnenkaffee (4,6 Prozent) festgestellt.
← zum Nachrichtenüberblick
→ Druckversion

Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.