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Mo, 09:59 Uhr
08.01.2018
Leinefelde-Worbis: Stiftung für Bären

Erneuter Einsatz für Rettungsteam

Das Rettungsteam der STIFTUNG für BÄREN ist erneut im Einsatz. Aus zwei Einrichtungen werden Wölfe in unsere Tierschutzprojekte überführt. Außeneinsätze sind ein wichtiger Bestandteil der Stiftungsarbeit geworden....

Wolf in Halberstadt (Foto: Stiftung für Bären)
In dieser Woche rückt das Rettungsteam der STIFTUNG für BÄREN mit Sitz in Worbis wieder zum Wohlergehen der Vierbeiner aus. Dieses Mal führt der Einsatz nach Sassnitz und Halberstadt. Aus den dortigen Tierparks wird je eine Wölfin in unsere Tierschutzprojekte überführt. Die Haltung vor Ort ist in beiden Einrichtungen suboptimal. Die zwei Wolfsdamen sind jeweils die letzten in ihren einstigen Rudeln. Sowohl im ALTERNATIVEN BÄRENPARK WORBIS als auch im ALTERNATIVEN WOLF- und BÄRENPARK SCHWARZWALD befindet sich ein männlicher Altwolf.

Auf die zehnjährigen Fähen wartet also nicht nur eine naturnahe, große Freianlage, sondern auch Partner für einen kleinen Familienverband. Eine Zusammenführung von fremden Wölfen ist während der Paarungszeit am effektivsten. Aber keine Angst, liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, die zwei Rüden sind sterilisiert. Die Gefahr von Nachwuchs hinter Gittern besteht also nicht.

Wir bedanken uns bei den Verantwortlichen des Tierparks Sassnitz, die sich aus Eigenregie heraus an uns wanden, um ihrer Wölfin einen neuen, naturnahen Lebensabschnitt zu ermöglichen. Ein besonderer Dank und ein riesiges Lob geht an die Tierschützerinnen und Tierschützer, die mit ihrer Facebook Kampagne den Kontakt zwischen dem Tiergarten Halberstadt und der STIFTUNG für BÄREN herstellten. Wieder ein tolles Beispiel dafür, dass Tierschutz uns alle etwas angeht.

Rüdiger Schmiedel, Geschäftsführer der STIFTUNG für BÄREN: "Das Rettungsteam ist zu einem wichtigen Faktor außerhalb unser Parks geworden, denn mit jedem Einsatz werden die Fertigkeiten immer perfekter und sicherer. Damit hat die STIFTUNG den Vorlauf auch für kritische Situationen in anderen Bereichen wie zum Beispiel im Wildtiermanagement, bei Wölfen und Luchsen."
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