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Mi, 11:36 Uhr
03.01.2018
Gesetzliche Krankenkasse:

Oft lassen sich einige Hundert Euro pro Jahr sparen

Zum Jahreswechsel kommt Bewegung in die Beitragslandschaft der Krankenkassen. Die Stiftung Warentest hat den Markt bereits analysiert: Zwölf für alle geöffneten Kassen senken den Beitrag, den Versicherte zahlen müssen. Sechs Kassen erhöhen ihn. Der Krankenkassenvergleich der Stiftung zeigt...

Oft lassen sich einige Hundert Euro pro Jahr sparen (Foto:  )
Oft lassen sich mit einem Krankenkassenwechsel pro Jahr einige Hundert Euro sparen. Die Datenbank www.test.de/krankenkassen zeigt für jeden die passende Kasse sowie alle Extraleistungen.

Es gibt bereits Kassen, die ihren Zusatzbeitrag zum Jahreswechsel gesenkt haben. Die Metzinger Krankenkasse, geöffnet für Versicherte in Thüringen und Baden-Württemberg, verzichtet sogar komplett auf den Zusatzbeitrag und verlangt nur noch den allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent. Bei der aktuell günstigsten bundesweiten Krankenkasse, der hkk, zahlen Mitglieder 15,19 Prozent.

Wer beispielsweise monatlich 3.000 Euro brutto verdient, kann mit einem Wechsel von der teuersten bundesweit geöffneten Kasse zur günstigsten monatlich etwa 33 Euro sparen, pro Jahr sind das rund 400 Euro Ersparnis. Wer mit seiner Kasse zufrieden ist, sollte nicht nur auf den Beitrag schauen.

Oft lässt sich auch sparen, wenn die Kasse benötigte Extraleistungen übernimmt zum Beispiel eine ärztlich verordnete Osteopathie oder einen Zuschuss für eine professionelle Zahnreinigung. Ein Vergleich lohnt also auch bei den Extraleistungen, die der Produktfinder www.test.de/krankenkassen ebenfalls auflistet.

Weitere Informationen finden sich auch auf www.test.de
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Kommentare

03.01.2018, 12.28 Uhr
Paulinchen | Ein Wechsel muss sehr genau durchdacht werden
Warum? Geld ist nicht alles, was hilft es dem Patienten, wenn die "neue" Kasse wegen 50,- günstiger ist, er aber von dieser Krankenkasse sein Medikament, für die Dauerbehandlung nicht mehr in der Qualität erhält, wie bisher? Ein Wechsel von Medikamenten ist für den Patienten nicht so einfach, wie es sich die Kassen gern vorstellen. Die Kassen verhandeln mit der Pharmaindustrie im Schnitt alle drei Monate neue Preise aus und wenn es nicht klappt, suchen sie sich eben mal fix einen neuen Anbieter. Nur ob der Patient mit dem Medikament zurecht kommt, interessiert die Kassen einen Teufel. Den gleichen Wirkstoff, mit billigen "gepresstem Hühnekot" muss der Patient nicht unbedingt vertragen. Da helfen die 50,- eher wenig, wenn der Patient täglich kot...., oder mit anderen Begleiterscheinungen leben muss.
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